IT – GIRL (Buchrezension)

Heeeeyyyyyyuuuuu!👋🤓

(Mit Spoilern!!!)

Ich hab vor einer Woche oder so endlich den dritten Teil von It – girl durch gelesen.
Genau so fantastisch wie die anderen ersten beiden Teile!

Es geht dort um Anna von der der Vater die bekannteste Schauspielerin der Welt heiraten wird 💎
Klar macht darum die ganze Welt dann auch einen riesigen Wirbel drum.
Auf einmal soll Anna angeblich so wie ihre zukünftige Schwester Marianne ein It-Girl sein… Doch Anna ist eigentlich voll der Loser, der aber trotzdem Freunde hat.
Naja, jedenfalls versucht sie auch ihrem It-Girl-Ruf jetzt gerecht zu werden doch bis zu der Hochzeit ist es ein schwerer, mit Paparazis belagerter Weg und danach soll es dann ja auch noch weiter gehen…

Im ersten Teil versucht Anna erstmal zu überleben und sich mit dem beliebtesten Mädchen der Schule anzufreunden, sie versagt kläglich und verliebt sich am Ende in Conner.

Im zweiten Teil kommt Anna mit Conner zusammen und schafft es das ihr Team am Sporttag gewinnt.

Im dritten Teil geht´s nach Rom mit ihrer Klasse und dann als sie wieder zuhause ist macht Conner auf der Hochzeit von ihrem Vater schluss, am selben Tag kommt sie noch mit James zusammen⚜

Kommt ja schon ein wenig bitchi rüber dass sie noch am selben Tag mit James zusammen kommt… aber eeeggggaaaal, die Bücher sind trotzdem meeeegaaa!
Ich glaub bald hat fast jeder aus meiner Klasse sie gelesen… am Ende bekomm ich wahrscheinlich so ein fast verrottetes Bündel aus Blättern wieder…😂😂😂
Okay, nein, Spaß…😂😘

Die Bücher sind aber wirklich total gut! Mega lustig.
Manchmal saß ich auf dem Sofa, hab gelesen und musste einfach anfangen zu lachen.

Ich kann das Buch wirklich nur jedem empfehlen!

Tüs 😘

I´m back!!! / Fehmarn

Heeeeyyyyyyyy!!!!!

Sry dass hier so lange Funkstille war😥.
Eigentlich hatte ich ja auch vor im Urlaub zu bloggen… doch dann stellte sich erstmal heraus, dass das WLAN da nur begrenzt war und dann ist mein Handy in der Ostsee gelandet… aber dazu später mehr😅.
Ich war länger als ein Monat nicht da… alles ein wenig verstaubt hier…
*Wisch
*Hust, hust!

Naja, ich war im Urlaub (wie schon eben erwähnt) und es war echt wow!
Ich hab viele neue Freunde gefunden und vermiss sie jetzt…😢
Tja… ist leider ein Nachteil wenn man geile Leute aus Bayern kennen lernt.
Zum Glück gibt´s WhatsApp😅.

Aber jetzt das was alle mega nice fanden außer ich… obwohl, mittlerweile lach ich auch darüber😅😂:

Meine Handystory

Yay.
Wir gingen auf den Steg, um uns herum Meer.
Ich hatte irgendein Rap an und alle fanden ihn ziemlich unschön weshalb ich ihn ausmachte, mein Handy in die Hosentasche packte und vorschlug uns hinzusetzen.
Wir setzten uns ans Ende des Stegs und dann… dann hörte ich nur noch ein Platschen…
Ich schaute nach meinem Handy, bemerkte das es nicht da war und wurde panisch.
Nachdem ich dann rein gesprungen war und den anderen erklärt hatte, warum weil sie mich komisch anstarrten, fing ich an zu suchen.
Dazu muss noch gesagt sein das es nicht wirklich tief war (bis zur Taille) aber dafür waren da Felsen, Muscheln und Wellen.
Nach fünf Minuten fand ich es dann…
~🎀~

Tja, das wars. Jetzt ist es Schrott. Hab ein neues.

(Es nochmal aufzuschreiben ist echt komisch… sonst hab ich es bis jetzt immer nur jedem erzählt😂.)

Das ganze ist mir Anfang der zweiten Woche dort passiert, weshalb ich keine geile/ interessanten Bilder hab von dem Kitesurf World Cup😢
Ja, denn der war da Ende der dritten Woche auch noch, so das ich nicht bis zum Ende bleiben konnte aber noch ungefähr fünf Tage.
Das Kitesurfen an sich war, fand ich, nicht wirklich interessant aber das drum herum war meeeeega nice!
Überall Menschen, Gewinnspiele und gute Stimmung lag in der Luft.
Tags über bin ich mit meinen Freundinnen da rum gelaufen und abends bin ich dann mit ihnen auf die Konzerte dort.
Leider konnte ich mir die Namen von den Bands da nicht merken… sry😅

Naja… jedenfalls war das mein Urlaub.

Lg Buntesbienchen❤

Wir sind dann mal weg (Kapitel 7)

Kapitel 7 (Tina)
9. Juni

Wir sahen uns alle gegenseitig eine Weile an. Wahrscheinlich warteten wir darauf das Emi weiter redete.
„Ihr könnt doch nicht einfach so abhauen! Was glaubt ihr wie sich eure Eltern jetzt fühlen?!“, sie starrte uns an. Wir starrten sie an.
„Ist doch ihre Sache wie sich ihre Eltern fühlen werden“, meinte dann Julie.
„Wir leben jetzt! Und wenn die uns nicht erlauben einfach mal zu verschwinden tun wir es eben ohne Erlaubnis. Es ist unser Leben und wir können damit machen was wir wollen“, meinte ich dann.
„Ja!“, bestärkte Mila mich.
„Ja… aber man haut nicht einfach mal so ab. Das ist nicht richtig“, erwiderte Emi.
„Scheiß auf dass was richtig ist! Tina hat recht. Warum sind wir noch nicht abgehauen?“, Julie schien unser Abhauen wirklich toll zu finden.
„Julie!“, Emi schaute sie böse an ,“bist du jetzt komplett bescheuert geworden?“
„Sie hat gerade ihre Vernünftigephase. Meistens kommt das nur einmal die Woche vor und dann nur ein paar Minuten“, meinte Julie zu uns. Emi schaute sie böse an sagte aber nichts. Es schien zu stimmen.
WTF! An was für Leute sind wir hier geraten??? Die waren total verrückt, im Kopf noch verrückter als auf dem Kopf.
Die hatten nicht mehr alle Tassen im Schrank! Geschweige denn einen Schrank…
Obwohl wir waren auch nicht besser. Ich mein – Hallo! Wir sind abgehauen.

Schülerstreiche

Halloooo!👋

Am Dienstag war bei mir auf der Schule DER Tag.
Der Tag aller Tage! Der Tag den sich jeder ersehnt! Der Tag auf den man sich das ganze Jahr freut.
Der Tag an dem die Schülerstreiche waren.
Da die ganzen zehnten Klassen jetzt bald weg sein werden haben sie der ganzen Schule so gesehen ein angekündigten Streich gespielt.
Das ist bei uns einmal im Jahr so und ich glaube jeder, aber auch jeder (!) findet es einfach nur supi!😄😄😄

Also: Meine Bff und ich gingen so wie immer von der Bushaltestelle zur Schule. Schon von weitem sahen wir das Absperrband, das den kompletten Eingang versperrte. Als erstes dachten wir das jemand eingebrochen ist oder das die Tür erneuert wurde.
Wir kamen näher und dann leiteten uns die Zehntklässler in den Innenhof um.
Anfangs waren wir total verplant und verwirrt. Durch die Fenster konnten wir noch mehr Absperrband sehen.
Was war los???
Und dein fiel es mir ein. Ah ja! Schülerstreiche.
Im Innenhof waren alle Schüler versammelt. Alle! Und alle sind echt verdammt viele.
Dann wurden wir auf den Sportplatz getrieben.
Meine Freundin und ich fanden unsere Klasse und warteten ab.
Wir waren gespannt was passieren würde, denn wenn es nicht gut sein sollte dann wären wir ziemlich sauer! Denn am Dienstag haben wir immer in der ersten Stunde frei und laufen draußen durch die Gegend. Doch bei den Schülerstreichen muss man dabei sein, es ist so gesehen Zwangsunterricht ohne Unterricht. Okay, ich hoffe das war jetzt verständlich…
Naja, jedenfalls warteten wir. Bis dann eine Zehntklässlerin anfing durch ein Mikrofon zu labern. Ich hab kein Wort verstanden. Die Schüler um mich herum anscheinen schon, denn sie freuten sich auf einmal alle und drängten sich um die Zehntklässlerin.
Ein Lehrer den ich kannte stand neben ihr und fing an zu rappen.
Später als auch ein anderer Lehrer rappte verstand ich erst das es sich um ein Battle handelte.
Kurz darauf war ein Roller Wettrennen und dann war´s das auch schon.
Ich geb ja zu es war schon cool… doch uns wurde die Freistunde weg genommen! Hätten sie es am Montag oder Mittwoch gemacht; perfekt! Doch Dienstag; ne…

Bis bald💛✌

Wir sind dann mal weg (Kapitel 6)

Kapitel 6 (Mila)
9. Juni

Nein! Nein! Nein! So schnell konnte dieser kleine Ausflug noch nicht enden!
„Nein“, Tinas Stimme klang flehend.
„Bitte nicht“, schob ich hinterher.
Julie grinste fies.
„Was ist los?“, Emi setzte sich neben mich und schaute uns fragend an.
Keiner sagte was.
„Das war nur ein Spaß“, sagte Julie dann und fing an zu lachen, das fiese Lächeln war so schnell weg wie es da war. Tina und ich sahen uns wieder an.
„Hä?“, fragte Emi.
„Das heißt: wie bitte?“, antwortete Julie.
„Wie bitte?“
„Hä?“, fragte Julie und beide fingen an zu lachen.
Was? Ich verstand so rein gar nicht. Was war jetzt mit der Drohung zu den Bullen zu gehen?
„War wirklich nur Spaß. Denkt ihr wirklich dass ich so verklemmt bin?“, Julie lachte immer noch.
Augenblicklich wurde Emi ernst :“Was war denn?“
„Die beiden sind abgehauen uns ich hab mit den Cops gedroht.“
„Ihr seid abgehauen?!“, fragte Emi ungläubig, sie sah entsetzt aus.
„Jein, nicht ganz. Wir sind nur eine Woche von zu Hause weg“, antwortete Tina
„Spinnt ihr?!“ Emi sah uns sehr, sehr komisch an.

Wir sind dann mal weg (Kapitel 5)

Kapitel 5 (Tina)
9. Juni

Mila hatte recht, die sahen wirklich sehr sympathisch aus.
Ja okay, sie hatten bunte Haare aber es sah eigentlich gar nicht assi aus.
Die mit den lila Haaren trug nur schwarz, war ein sehr blasser Hauttyp, das lila war sehr dunkel und allgemein sah sie ziemlich krass aus wie ein Grufti und die andere hatte eigentlich braune Haare, war ein bräunlicher Hauttyp und trug normale Kleidung.
„Wollen wir sie ansprechen?“, fragte Mila.
„Ne, noch nicht. Lass erstmal schauen mit wem die sich so herumtreiben.“
„Okay.“
Die beiden liefen weiter durch den Park und dann waren wir am Zob. Die beiden blieben aber nicht bei einem Bus oder so stehen, sondern gingen einfach weiter bis zu der Treppe vom Theater. Dort gesellten sie sich zu einer Gruppe von anderen Schülern.
Mila und ich setzten uns eine Stufe höher.
Die Schüler saßen alle in einer Reihe und unterhielten sich angeregt.
Mädchen mit blauen Spitzen:“Frau Lino hat viel zu viel aufgegeben!“
Ein Typ mit weich aussehenden Haar:“Boa, ja! Die hat heute auch total genervt.“
Lila haariges Mädchen:“Ja, Emi und ich haben uns nur angeschaut und schon hat die uns total angegiftet!“
Ein anderer Typ mit langen Haaren:“Emi hat ,,lauf Forrest. Lauf!“ gerufen.“
Ein Mädchen mit blonden Haaren:“Und dann hast du angefangen zu singen.“
Lila haariges Mädchen:“Jaaaaa.“
Mädchen mit blauen Spitzen:“Und dann wollten wir uns anschauen und sie hat uns total angegiftet.“
Mila und ich sahen uns an.
Was waren das für Leute? Doch Assis?
„Was wollt ihr eigentlich? Ihr glotzt schon die ganze Zeit so und seid uns gefolgt.“
Zuerst realisierten Mila und ich gar nicht dass das lila haarige  Mädchen uns meinte doch dann meinte Mila:“Sorry, man sieht aber nicht jeden Tag Menschen mit bunten Haaren.“
Mila, die Clique und ich musterten uns.
„Setzt euch doch zu uns“, meinte dann die mit den blauen Spitzen ,“ich bin Emi.“
Mila und ich schauten uns an. Sollten wir?
„Ich bin Tina und das ist Mila“, sagte ich und erhob mich, Emi zeigte neben sich und ich setzte mich dort hin. Mila lies sich neben mich nieder.
„Das ist Julie“, Emi zeigte auf das lila haarige Mädchen.
Der Rest stellte sich auch noch vor und dann führten die ihr Gespräch weiter.
Nach einiger Zeit fragte Julie an mich gewannt :“Was macht ihr hier eigentlich? Hab euch noch nie hier gesehen.“
„Wir sind aus Spaß hier“, antwortete Mila einigermaßen wahrheitsgemäß.
„Sehr lustig. Jetzt ernsthaft, eure Rucksäcke sehen sehr voll aus und ihr seht nicht so aus als wenn ihr gerade euch in der Schule zu Tode gelangweilt habt.“
„Wir sind wirklich aus Spaß hier“, meinte ich. Irgendwie stimmte das ja auch, wir machten das alles nur aus Spaß.
„Und von wo kommt ihr her?“,  Julie hatte ihre Augen zu Schlitzen verengt. Ich glaube sie mochte uns nicht.
„Aus Tönning“, antwortete Mila leise und leicht verlegen.
„Ihr seid also abgehauen?“, Julie lächelte uns überlegen an.
„Schrei noch lauter“, zischte Mila panisch.
„Ich könnte jetzt zu den Bullen gehen. Das wisst ihr, oder?“
Mila und ich schauten uns leicht panisch an. Meinte die das ernst? Auf einmal sah Julie nicht mehr so sympathisch aus… so mit diesem fiesen Lächeln.

Wir sind dann mal weg (Kapitel 4)

Kapitel 4 (Mila)
9. Juni

Wir saßen auf einer Parkbank, in einem einem Park und bemitleideten uns selbst.
Nachdem wir unsere Bahn verpasst hatten hatten wir auch noch die nächsten zwei verpasst. Wir waren zu faul um aufzustehen und wollten auch nicht noch mehr Geld ausgeben.
Tina spielte irgendwas auf ihrem Handy, sie hatte es die ganze Zeit auf Flugmodus weil sie nicht wollte das die Polizei uns durch eine Ortung ausfindig machen konnte.
Ich starrte in der Gegend rum. Wo sollten wir in der Nacht übernachten? Wo sollten wir hin?
Eine kleine Gruppe von Schülern zog an uns vorbei. Sie hatten Schulschluss. Sie lachten, grinsten und waren alle gleich. Gleiche Schuhe, gleiche Oberflächlichkeit, gleiches falsches Lachen.
Ich starrte ihnen hinterher. Früher gehörten Tina und ich auch zu solchen… Jetzt waren wir hier.
„Ey, was wollen wir jetzt machen?“, fragte Tina unvermittelt.
„Keine Ahnung“, antwortete ich betrübt.
„Scheiße“, erwiderte Tina.
„Ja.“
Und dann schwiegen wir uns wieder an.
Jetzt kamen zwei Mädchen vorbei. Die eine hatte lila Haare und die andere blaue Spitzen.
Ich brauchte einpaar Sekunden um das zu realisieren und starrte die beiden an.
Die eine schien das zu bemerken, tippte die andere an, sagte etwas, zeigte auf mich und beide fingen an schallend zu lachen. Dann winkten sie mir zu und gingen unbeirrt weiter.
„Hast du die eben gesehen?“, fragte ich an Tina gewand.
„Wen?“, sie schaute auf.
„Die mit den Bunten Haaren.“
„Ne, hab ich nicht“, sie schaute sich interessiert um und sah sie dann ,“cool!“
„Die kommen irgendwie sympatisch rüber“, meinte ich.
„Ja, nh? Lass denen mal unauffällig folgen“, sie grinste frech, sprang auf und steckte das Handy weg.

Wir sind dann mal weg (Kapitel 3)

Kapitel 3 (Tina)
9. Juni

„Mir ist langweilig“, maulte Mila.
Wir saßen jetzt erst eine Stunde in der Bahn und trotzdem saß sie schon mit dem Kopf gegen mich gelehnt und zu Tode gelangweilt neben mir.
„Wir müssen gleich umsteigen“, erwiderte  ich.
„Okay“, Mila seufzte gelangweilt.

„Wach auf!“, ich rüttelte Mila an der Schulter. Sie murrte irgendwas vor sich hin, blinzelte, schloss die Augen wieder und sagte:“Mmpf!“
„Jetzt komm“, erwiderte ich grinsend. Sie ist halt typisch Morgenmuffel.
„Ja-ha“, sagte sie mürrisch und erhob sich. Genau in dem Moment hielt langsam die Bahn und wir stolperten nach vorne zu den Türen, die sich dann auch sobald wir vor ihnen standen, öffneten.
Mila blinzelte schwach in die Sonne und trat dann leicht schwankend auf den Bahnsteig.
Ich stieg hinter ihr aus.
„Wo sind wir?“, sie klang leicht verwirrt.
„In Itzehoe. In ungefähr 15 Minuten kommt die Bahn mit der wir nach Hamburg fahren.“
„Ah… cool“, sie sah mich an. Langsam schlich sich ein Lächeln auf ihre Lippen ,“wir sind jetzt frei, oder? Können tun was wir wollen?“
„Ja, können wir“, wir lächelten uns an.
„Komm!“, sie packte meine Hand und zog mich hinter sich her. Sie zog mich eine Treppe nach unten, vom Bahnsteig weg, dann einen breiten Gang nach rechts und eine Treppe hoch. Wir standen in der Eingangshalle vom Itzehoer Bahnhof.
„Ziemlich dreckig“, kommentierte ich ihn.
„Ja, nh? Irgendwie schon“, sie zog mich zu einem Shop der rechts in der Halle lag ,“ich will mir eine Zeitschrift kaufen! Gleich die Fahrt soll nicht so langweilig werden wie die eben.“
Ich stimmte ihr zu und machte mich in diesem winzigen Laden auch auf die Suche auf etwas für mich.
Zu unserer Verteidigung: Ja, der Laden war klein aber es war verdammt viel da und wir waren jung und überdreht.
Wir verpassten die Bahn. Und das bemerkten wir zehn Minuten nachdem sie abgefahren war.
Also… tja, dann hieß es erstmal Itzehoe anstatt Hamburg.

Wir sind dann mal weg (Kapitel 2)

Kapitel 2 (Mila)
9. Juni

In den letzten 24 Stunden war ich verdammt hibbelig. Meinen Rucksack hatte ich immer wieder neu gepackt, weil ich auch ganz sicher sein wollte das ich aber auch wirklich nur die wichtigsten Dinge mitnehme. Am Abend hatten Tina und ich auch nochmal telefoniert, sie erzählte mir das es nach Hamburg gehen würde. Hamburg… mmmh.
Naja, jetzt standen wir erstmal am Bahnhof in Tönning.
„In Itzehoe müssen wir einmal umsteigen“, meinte Tina.
Ich schaute sie an und nickte. Reden konnte ich nicht, zu aufgeregt war ich!

Scheiße! Wir hatten vor abzuhauen!!! Das macht man mal nicht so eben nebenbei, das ist eine verdammt große Sache.
„Wie viel Geld hast du eigentlich mit?“, fragte ich Tina.
„3.000 Euro, wollte vorbereitet sein“, sie lächelte mich schief an,“und du?“
„2.500 Euro“, ich konnte nur ein gezwungenes Lächeln zustande bringen.
„Du bist aufgeregt, oder?“
Wir schauten uns an. Dies war einer der ersten Momente wo wir so richtig merkten das wir zusammen die Welt für uns bunter machen konnten, wir fielen uns um den Hals. Ich spürte ihre Arme an meinem Rücken, ihre Haare im Gesicht und ihre Wärme. Es tat verdammt nochmal gut!
„Versprich mir das wir das Schaffen, bitte“, flüsterte sie dicht an meinem Ohr,“bitte.“
„Versprochen“, mehr bekam ich nicht raus.
Wir lösten uns voneinander. Wir schauten uns an. In die Augen. Eine Träne löste sich aus ihrem Augenwinkel. Aus meinem auch.
„Du hast echt tolle Ideen, hab ich dir das schon mal erzählt?“
„Ja hast du“, antwortete sie,“ich hab dich verdammt lieb, hab ich dir das schon mal gesagt?“
„Ja, aber noch nicht in solch einer Situation… Ich hab dich auch verdammt nochmal lieb!“
Und dann fielen wir uns wieder um den Hals. Mir wurde warm ums Herz. Es fühlte sich alles so richtig an.
Warum? Warum fühlt sich so etwas richtig an und wenn man etwas klaut nicht? Warum hab ich ja gesagt? Warum? Warum? Warum?
„Bahn!“, schrie Tina mir ins Ohr, wir lösten uns wieder und schon liefen wir lachen Hand in Hand auf eine Tür, die sich gerade öffnete um die Leute raus zu lassen, zu.

Wir sind dann mal weg (Kapitel 0 – 1)

Kapitel 0 (Tina)
16. Juni

Ich stehe auf dem verlassenen Schulflur.
Es ist still. Totenstill.
Ich bin jetzt eine Woche lang nicht hier gewesen und jeder weiß warum… doch ich bin zum Glück nicht alleine.
Als ich gestern nach Hause kam ist meine Mutter total durchgedreht, sie hat die ganze Zeit geweint und mich zwischendurch immer mal wieder angeschrien das ich das nie wieder machen solle. Dann hat sie mich zur Polizei geschleppt weil sie eine Vermisstenanzeige aufgegeben hat und die lieben Herren Beamten ihre Zeit verschwendet hatten weil ich Langeweile hatte und einfach mal so abgehauen bin und sie mich suchen mussten, aber leider nicht gefunden haben. Tja, Pech gehabt.
„Tinaaaaa!“, reißt mich Mila aus meinen Gedanken und fällt mir von hinten um den Hals.
„Hey“, sie lässt mich los und ich drehe mich um ,“was haben deine Eltern gesagt?“
„Nicht viel, sie haben mich fast wortlos zu den Bullen geschleppt, mir immer wieder gesagt wie enttäuscht sie seien und das war´s dann auch.“
Sie lacht. Ich lache. Wir lachen.
Nach dieser Aktion gibt es nur noch ein wir, freundschaftlich gesehen.
Ja okay, unsere Freundschaft hatte in dieser Woche so ihre Tiefen aber auch ihre Höhen. Es war einfach nur perfekt und ich würde es immer wieder machen, denn so gute Freundinnen wie wir jetzt sind gibt´s nur einmal, denn wir sind zusammen unschlagbar.

 

 

Kapitel 1 (Tina)
Acht Tage zuvor (8. Juni)  

„Nein!“, schrie Mila.
Ich hatte ihr gerade von meinem Masterplan erzählt.
„Ich wusste ja schon immer das du leicht einen an der Klatsche hast aber so doll? Warum hast du nie was gesagt?! Die Leute in weiß hätten dir helfen können.“
„Jetzt reg dich wieder ab. Ich finde die Idee supi.“
„Du hast gerade vorgeschlagen für eine Woche abzuhauen…“
Ich nickte.
„Eigentlich wäre es schon ganz cool.“
Ich nickte.
„Wir könnten machen was wir wollen.“
Ich nickte.
„Und wenn du sowieso schon alles organisiert und durchgeplant hast…“
„Und bist dabei? Du musst einfach dabei sein! Bitte sag ja“, ich lächelte sie bittend an. Sie schaute mich an. Ich konnte in ihren Augen genau sehen das sie die Idee wahnsinnig gut fand aber auch ziemlich bescheuert. Sie kämpfte so gesehen mit sich selbst. Sollte sie ja sagen? Sollte sie nein sagen? Sie würde ja sagen, das wusste ich daher, weil wir eigentlich wie Geschwister. Also, vom denken her. Vom Aussehen nur fast; sie hatte braune Haare und ich blonde, aber wir hatten beide blaue Augen.
„Okay Tina, ich bin dabei“, sie grinste mich an.
„Du bist verdammt nochmal die aller, aller Beste“, ich fiel ihr um den Hals,“danke, danke, danke!“
„Bitte, bitte, bitte. Wann geht´s denn los?“, fragte sie lachend.
„Morgen!“
„Yay!“